Imagevideo Kosten: Was ein Unternehmensfilm in Österreich kostet

Ein gutes Imagevideo kann in zwei Minuten mehr Vertrauen aufbauen als zehn Seiten Text. Die Frage, die die meisten stellen, bevor sie eines beauftragen: Was kostet das eigentlich? Und wann rechnet es sich?

Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an. Aber auf was genau, das ist die nützlichere Frage.

Hartwig sitzt an einer dunklen Werkbank mit Kamera, Storyboard-Karten, Budgetmarkern und orangefarbenen Planungslinien.
Inhalt
  1. 01 Was ein Imagevideo kostet: Preisübersicht
  2. 02 Was den Preis eines Imagevideos beeinflusst
  3. 03 Was nicht im Produktionspreis steckt
  4. 04 Wann sich ein Imagevideo lohnt
  5. 05 Videoproduktion Graz: Was lokale Produktion bedeutet
  6. 06 FAQ zu Imagevideo Kosten

Was ein Imagevideo kostet: Preisübersicht

Imagevideos gibt es in sehr unterschiedlichen Qualitäts- und Preisstufen. Hier ein realistischer Überblick für den österreichischen Markt:

KategorieProduktionskostenWas typischerweise enthalten ist
Einstieg / einfach1.500 bis 3.000 Euro1 Drehtag, einfacher Schnitt, Musik-Lizenz, 1 Version
Standard KMU3.000 bis 6.000 Euro1–2 Drehtage, professioneller Schnitt, Farbkorrektur, Musik, 2 Versionen
Gehobene Produktion6.000 bis 12.000 EuroMehrere Drehtage, Sprecher/Voiceover, Animation, mehrere Formate
Hochwertige Produktion12.000 Euro+Aufwendige Produktion, externe Darsteller, komplexe Postproduktion

Diese Zahlen gelten für reine Produktionskosten ohne Mediabudget. Wenn das Video beworben werden soll (z. B. als YouTube- oder LinkedIn-Anzeige), kommen Werbekosten obendrauf.

Was den Preis eines Imagevideos beeinflusst

Drehtage und Drehorte. Jeder zusätzliche Drehtag und jeder neue Drehort bedeutet mehr Aufwand für Technik, Team und Logistik. Ein Video, das an einem Ort an einem Tag gedreht wird, ist deutlich günstiger als eine Produktion über mehrere Standorte.

Sprecher oder Voiceover. Professionelle Sprecher kosten zwischen 300 und 1.200 Euro je nach Erfahrung und Nutzungsrechten. Authentische Mitarbeiter-Statements statt Sprecher senken die Kosten und wirken oft persönlicher.

Animation und Grafiken. Wenn erklärende Grafiken, Animationen oder Text-Einblendungen gewünscht sind, steigt der Postproduktionsaufwand deutlich.

Anzahl der Schnittversionen. Ein Imagevideo für die Website braucht eine andere Länge als ein 15-Sekunden-Clip für Instagram. Jede zusätzliche Version braucht eigene Schnittarbeit.

Musik und Lizenzen. Lizenzfreie Musik aus Bibliotheken ist günstig und ausreichend. Individuell komponierte Musik oder bekannte Songs kosten erheblich mehr und können bei kommerziellem Einsatz zu Lizenzproblemen führen.

Postproduktion. Farbkorrektur, Sounddesign, Einblendungen, Untertitel: alles, was nach dem Dreh passiert, kostet Zeit. Ein grob zusammengeschnittenes Video ist deutlich günstiger als eine fein ausgearbeitete Produktion.

Was nicht im Produktionspreis steckt

Viele Unternehmen rechnen nur mit dem Angebot der Produktionsfirma und vergessen dabei:

Euer Zeitaufwand. Briefing, Abstimmungsrunden, Dreh selbst, Feedback-Schleifen: das kostet intern Zeit, auch wenn Ihr sie nicht auf einer Rechnung seht.

Konzept und Skript. Manche Produktionen rechnen das Konzept separat ab. Klärt im Vorfeld, ob Ideenfindung, Skript und Storyboard im Angebot inklusive sind.

Untertitel und Übersetzungen. Für den Einsatz auf Social Media oder international relevante Videos braucht es Untertitel. Das ist Zusatzaufwand.

Mediabudget. Ein Imagevideo, das organisch auf der Website liegt, braucht kein Werbebudget. Wer es aktiv bewerben will, sollte dafür separat planen.

Wann sich ein Imagevideo lohnt

Ein Imagevideo rechnet sich, wenn es einen konkreten Zweck erfüllt:

Auf der Website-Startseite als erster Eindruck. Wer im Erstgespräch kaum erklären muss, wer das Unternehmen ist, weil das Video das schon getan hat, spart Zeit und schafft schneller Vertrauen.

Im Vertrieb. Ein kurzes, professionelles Video im Angebot oder in der Erstmail gibt dem Unternehmen ein Gesicht, bevor das erste Gespräch stattfindet.

Für Employer Branding. Wer Fachkräfte sucht, braucht mehr als eine Stellenanzeige. Ein authentisches Video, das zeigt, wie es ist, bei Euch zu arbeiten, wirkt oft stärker als jede Jobbeschreibung.

Bei erklärungsbedürftigen Angeboten. Wenn potenzielle Kunden immer wieder dieselben Fragen stellen, weil das Angebot schwer greifbar ist, kann ein Erklär- oder Imagevideo diese Fragen beantworten, bevor sie gestellt werden.

Ein Imagevideo rechnet sich nicht, wenn kein klares Ziel dahintersteht, kein Plan für den Einsatz existiert oder das Budget so knapp ist, dass ein ordentliches Ergebnis nicht möglich ist. Ein unprofessionelles Video schadet dem Eindruck mehr als kein Video.

Videoproduktion Graz: Was lokale Produktion bedeutet

Wer eine Videoproduktion in Graz oder der Steiermark plant, hat einen konkreten Vorteil gegenüber überregionalen Agenturen: kurze Wege, kein Fahrzeitaufwand, Ortskenntnisse und eine reale Ansprechperson, die den Dreh begleitet.

Videoproduktion Graz bedeutet in der Praxis: Drehtag am eigenen Standort, Abstimmung persönlich statt per E-Mail, und eine Agentur, die steirische Betriebe kennt, von der Produktion über das Handwerk bis zum Dienstleister.

Was lokale Produktion konkret beeinflusst:

Drehortvorbereitung

Wir sehen den Standort vorher, statt ihn am Drehtag zum ersten Mal zu betreten

Logistik

Kein Reisekostenaufschlag, keine Tages-Anreise, weniger Leerlauf

Nachbearbeitung

Abstimmungsrunden lassen sich vor Ort oder kurzfristig per Videocall erledigen

Lokalkolorit

Grazer Stadtbild, steirische Landschaft, regionale Referenzen. Wer sie kennt, setzt sie gezielt ein

Typische Drehorte für Videoproduktionen in der Region: Unternehmensstandorte in Graz und Umgebung, Produktionshallen, Büros, Außengelände, Messegelände Graz, öffentliche Plätze nach Absprache.

Für die Kalkulation gilt: Lokale Produktionen in Graz oder der Steiermark liegen in den Preisbereichen dieser Übersicht. Für Drehorte außerhalb der Region kommen Reisekosten und Mehraufwand obendrauf.

FAQ zu Imagevideo Kosten

Was kostet ein kurzes Imagevideo in Graz? Ein professionell produziertes Imagevideo mit einem Drehtag, Schnitt, Musik und einer finalen Version: typischerweise 2.500 bis 5.000 Euro. Was den Preis nach oben treibt: zusätzliche Drehorte, Sprecher, Animation oder mehrere Formate.

Wie lange sollte ein Imagevideo sein? Für die Website-Startseite: 60 bis 120 Sekunden. Für LinkedIn oder YouTube: 90 bis 180 Sekunden. Für Social-Media-Anzeigen: 15 bis 30 Sekunden. Aus einem Drehtag lassen sich oft mehrere Versionen unterschiedlicher Länge schneiden. Das sollte im Briefing mitgeplant werden.

Wie lange dauert eine Imagevideo-Produktion? Von Briefing bis fertigem Video: typischerweise drei bis sechs Wochen. Was den Prozess verlängert: viele Abstimmungsrunden, späte Freigaben oder aufwendige Postproduktion.

Kann ich Mitarbeiter selbst als Darsteller einsetzen? Ja, und in vielen Fällen ist das besser als externe Darsteller. Authentische Gesichter aus dem eigenen Team wirken vertrauenswürdiger als gebuchte Schauspieler. Wichtig: kurze Einweisung vor dem Dreh, Vorbereitung auf die Kamerasituation und Formulierungen im Vorfeld besprechen.

Was ist der Unterschied zwischen Imagevideo und Erklärvideo? Ein Imagevideo zeigt das Unternehmen: wer Ihr seid, wie Ihr arbeitet, was Euch unterscheidet. Ein Erklärvideo erklärt ein spezifisches Angebot, einen Prozess oder ein Produkt, oft mit Animation. Beide ergänzen sich, haben aber unterschiedliche Einsatzgebiete und unterschiedliche Produktionslogiken.

Häufige Fragen

Was Du noch wissen solltest.

  • 01 Was kostet ein kurzes Imagevideo in Graz?

    Ein professionell produziertes Imagevideo mit einem Drehtag, Schnitt, Musik und einer finalen Version: typischerweise 2.500 bis 5.000 Euro. Was den Preis nach oben treibt: zusätzliche Drehorte, Sprecher, Animation oder mehrere Formate.

  • 02 Wie lange sollte ein Imagevideo sein?

    Für die Website-Startseite: 60 bis 120 Sekunden. Für LinkedIn oder YouTube: 90 bis 180 Sekunden. Für Social-Media-Anzeigen: 15 bis 30 Sekunden. Aus einem Drehtag lassen sich oft mehrere Versionen unterschiedlicher Länge schneiden. Das sollte im Briefing mitgeplant werden.

  • 03 Wie lange dauert eine Imagevideo-Produktion?

    Von Briefing bis fertigem Video: typischerweise drei bis sechs Wochen. Was den Prozess verlängert: viele Abstimmungsrunden, späte Freigaben oder aufwendige Postproduktion.

  • 04 Kann ich Mitarbeiter selbst als Darsteller einsetzen?

    Ja, und in vielen Fällen ist das besser als externe Darsteller. Authentische Gesichter aus dem eigenen Team wirken vertrauenswürdiger als gebuchte Schauspieler. Wichtig: kurze Einweisung vor dem Dreh, Vorbereitung auf die Kamerasituation und Formulierungen im Vorfeld besprechen.

  • 05 Was ist der Unterschied zwischen Imagevideo und Erklärvideo?

    Ein Imagevideo zeigt das Unternehmen: wer Ihr seid, wie Ihr arbeitet, was Euch unterscheidet. Ein Erklärvideo erklärt ein spezifisches Angebot, einen Prozess oder ein Produkt, oft mit Animation. Beide ergänzen sich, haben aber unterschiedliche Einsatzgebiete und unterschiedliche Produktionslogiken.

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